Baustelle Velsen und Windmühlenweg (Freckenhorst) - ABGESCHLOSSEN - (Stand 20.07.2012)

Veröffentlicht am: 10.05.2012
In der Bauerschaft Velsen - Nähe Dr.-Rau-Allee - im Norden von Warendorf und am Windmühlenweg in Freckenhorst wird zurzeit das Druckentwässerungsnetz erweitert. Derzeit erfolgt die Reinigung des Schmutzwassers der Grundstücke über eigene Kleinkläranlagen. Auf Grund der höheren Reinigungsleistung der städtischen Kläranlage wird nun die Voraussetzung zum Kanalanschluss für einzelne, nah beieinander liegende Grundstücke geschaffen. Damit wird ein Beitrag zur Verbesserung der Gewässergüte geleistet. Auf Grund des geringen Gefälles und der Länge der Leitung kann das Schmutzwasser nicht in freiem Gefälle abgeführt werden. Daher werden hier Druckrohrleitungen mit geringem Durchmesser und Kleinpumpwerke eingesetzt.
 

Auszuführende Arbeiten:

Velsen/Dr.Rau Allee: Verlegung von ca. 424 m Druckrohrleitung PE-HD, Durchmesser 63 mm im Horizontalbohrverfahren, Umbau der Kompressorstation.

Windmühlenweg:  Verlegung von ca. 140 m Druckrohrleitung PE-HD, Durchmesser 63 mm im Horizontalbohrverfahren. Errichtung eines Kleinpumpwerkes, Verlegung von ca. 90 m Sammelleitung DN 150 mm für Grundstücksanschlüsse.

Erläuterungen zu den abgeschlossenen Maßnahmen (Stand: 20.07.2012)
Die Druckentwässerungssysteme im Warendorfer Norden, in der Bauerschaft Velsen und in Freckenhorst am Windmühlenweg sind fertiggestellt.
Die Druckrohrleitungen sind im unterirdischen Horizontalbohrverfahren verlegt. Das Pumpwerk bzw. die Kompressorstation, die den Druck in den Leitungen aufbauen und das Abwasser in das städtische Freigefälle-Kanalnetz befördern, sind in Betrieb. Jetzt können die anliegenden Grundstücke angeschlossen werden.  Oberirdisch sichtbarer Teil des Pumpwerkes Windmühlenweg

Gegenüber den bisherigen Kleinkläranlagen, die einen hohen Wartungsaufwand bedeuten und regelmäßig mit hohem Kostenaufwand an wasserrechtliche Vorschriften anzupassen sind, steht den Anwohnern jetzt eine sehr komfortable Abwasserbeseitigung zur Verfügung.

Zum Ziel der Verbesserung des Gewässerschutzes wurde damit ein weiterer stadtnaher Aussenbereich an die städtische Kläranlage angeschlossen.