Lagepläne

Die Vorgaben zu Form und Inhalt der Lagepläne sind bei den Städten und Gemeinden teilweise sehr unterschiedlich. Ein Lageplan sollte in jedem Fall die Lage und die Tiefe, die Leitungsführung, insbesondere unter der Bodenplatte, die Zugangsmöglichkeiten, das Material und die Nennweiten, die vorhandenen Anschlüsse der Entwässerungsgegenstände sowie Brunnen, Zisternen und Dränagen beinhalten.

Manchmal weicht die spätere bautechnische Umsetzung vom Ausführungsplan, welcher zur Genehmigung oder Bestandsanzeige eingereicht wird, ab. Wichtig ist, dass der Lageplan die tatsächlich realisierte Abwasseranlage so detailliert wie möglich wiedergibt und Um- oder Anbauten konsequent nachgetragen werden. Die Lage von Schächten und weiteren Zugangsmöglichkeiten, die Entwässerungsgegenstände, die Grundstücksgrenze, die Gebäudeaußenwand und die Abzweige und Bögen sollten als x, y, z-Koordinaten eingemessen und im Lageplan maßstabsgetreu dargestellt werden.