Sanierungsverfahren

Ergibt sich nach der Funktionsprüfung ein Sanierungserfordernis, so sind große Schäden kurzfristig sanieren zu lassen. Bei mittleren Schäden (Schadensklasse B) ist eine Sanierung innerhalb von zehn Jahren durchzuführen. Geringe Schäden müssen nicht saniert werden. Wenn Sie unsicher sind, ob und wann eine Sanierung durchzuführen ist, wenden Sie sich an die Mitarbeiter des Abwasserbetriebs Warendorf

Im Anschluss an die Analyse der Schäden beginnt die Einleitung der passenden Sanierungsmaßnahmen. Grundsätzlich bieten sich drei Möglichkeiten:

  • Reparatur
  • Renovierung
  • Erneuerung.

Der Umfang der Schäden diktiert allerdings, ob in offener Bauweise - mit dem Ausschachten von Gräben -  oder im grabenlosen Verfahren saniert wird. Oftmals bietet sich die Möglichkeit, auf einem Grundstück verschiedene Sanierungsarten zu kombinieren.

Der Grundstückseigentümer steht nun vor der Frage, welches Sanierungsverfahren am besten geeignet und wirtschaftlich am günstigsten ist. Daher ist eine fachliche Beratung unbedingt notwendig. Die Mitarbeiter des Abwasserbetriebs Warendorf werden Ihnen gerne Ratschläge zu Sanierungsstrategien und -verfahren geben.

Eine genaue Ausführungsplanung ist jedoch von einem von Ihnen zu beauftragenden Ingenieurbüro durchzuführen. Die Sanierung sollte nur von qualifizierten Fachfirmen durchgeführt werden. 

Bei allen Sanierungsarten gilt: Es sind frei zugängliche Kontrollschächte vorzuhalten bzw. nachträglich einzubauen. Diese Schächte dürfen nicht überbaut werden bzw. nicht unter Platte, Boden oder Rasen liegen.