Keine Investitionen in Kläranlagen

Veröffentlicht am: 19.11.2010
Warendorf / Hoetmar (jed). In die Kläranlagen Warendorf und Hoetmar muss zunächst nicht investiert werden. Die Bezirksregierung hat für weitere zehn Jahre die Erlaubnis erteilt, das geklärte Wasser in die Ems bzw. in den Wieninger Bach einleiten zu dürfen.
Luftbild Kläranlage  

Das hat Baudirektor Oliver Knaup im Rahmen der Betriebsausschusssitzung am Dienstag mitgeteilt.

Allerdings sind dieser Nachricht intensive Gespräche mit der Bezirksregierung vorausgegangen, an denen sich auch Vertreter anderer Städte mit ähnlichen Problemen beteiligt haben. Die Bezirksregierung hatte in Erwägung gezogen, die Grenzwerte für Phosphat und Ammonium in dem gereinigten Wasser zu verschärfen. Intensive Messungen hatten ergeben, dass schärfere Grenzwerte zumindet für die Ems nicht nötig seien, wovon sich auch die Bezirksregierung überzeugen ließ. Für Hoetmar wurden jedoch strengere Wert im Bereich Phosphatbelastung erlassen. Die Betriebsleitung geht jedoch davon aus, dass die neuen Grenzwerte eingehalten werden können.