Regenwasserbeseitigung Baugebiet "Im Königstal" - ABGESCHLOSSEN - (Stand: 20.07.2012)

Veröffentlicht am: 02.05.2012
In den Monaten April bis Juni 2012 wurde im Ortsteil Milte die Regenwasserversickerung für das Baugebiet "Königstal" vom Abwasserbetrieb Warendorf gebaut. Diese Regenwasserversickerungsanlage wurde im Rahmen der Erschließung des 2. Bauabschnitts des Baugebiets "Königstal" in ein Regenrückhaltebecken erweitert.

Ausgeführte Arbeiten:

Verlegung von ca. 16 m Regenwasserkanal DN 500, PVC-U mit Anschluss an einen vorhandenen Regenwasserschacht
Abtragung von Mutterboden auf einer Fläche von ca. 3.000 m²
Abtragen von ca. 1.000 m³ Boden bis ca. 55 cm Tiefe (im Mittel 47 cm)
Böschungsränder der Mulde profilieren
Versickerungsmulde auf einer Fläche von ca. 2.800 m² herstellen

Beschreibung der abgeschlossenen Baumaßnahme (Stand 20.07 .2012):
Im Rahmen der Baumaßnahme zur Regenwasserversickerung aus dem Wohngebiet Königstal (1.Baubschnitt) sind in den Monaten April bis Juni 2012 die nachfolgend beschriebenen Tiefbauarbeiten durchgeführt worden.

Am 13.04.2012 wurde mit dem Abtrag von ca. 800 m³ Mutterboden auf einer Fläche von ca. 3.000 m² begonnen. Der Mutterboden der vormals landwirtschaftlich genutzten Fläche wurde an anderer Stelle wieder verwertet. Der Bodenaushub bis auf den versickerungsfähigen Sandboden war Ende April 2012 abgeschlossen. Die Sickermulde liegt nur maximal 50 cm tiefer als das umliegende Gelände und ist insofern im trockenen Zustand kaum als solche zu erkennen. Baugebiet Königstal - Regenwassersickermulde nach einem Starkregen

Von dem vorhandenen Regenwasserkanal im „Hesselbrink" wurde ein 16 m langer Zulaufkanal zur Versickerungsmulde mit einem Durchmesser von 50 cm gebaut. Dazu wurde am 26.04.2012 ein vorhandender Schacht in der Fahrbahn freigegraben, seitlich aufgestemmt und das Fließgerinne geändert. Der weitere Verlauf des vorhandenen Regenwasserkanals wurde zugemauert, damit sämtliches Regenwasser aus dem Wohngebiet in die Sickermulde gelangt und nicht mehr direkt in die Hessel. Der neue Kanal mündet mit einer Froschklappe, die das Eindringen von Tieren (und natürlich auch von Kleinkindern) in die Kanalisation verhindert, in den grabenähnlichen Zulauf der Sickermulde. Die Einleitungsstelle wurde mit Wasserbausteinen gegen Ausspülungen gesichert.  Die Sickermulde war am 08.05.2012 nutzungsfertig.  

In die Sickermulde wurde nach einer längeren Trockenperiode im Juli Magerrasen eingesät, der die Oberfläche langfristig begrünen soll. Nach größeren Regenfällen wird in der Mulde zeitweise Wasser stehen, bis es, dem Nutzungszweck entsprechend, versickert ist. Nach Anwachsen der Saat soll die Fläche nach Bedarf ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden.