Schlammbehandlung

Aus dem Kreislauf der Mikroorganismen muss täglich der Zuwachs an Mikroorganismen entnommen werden (Überschussschlamm). Dieser Überschussschlamm wird maschinell eingedickt und in die Voreindicker gefördert.

In die Voreindicker wird ebenfalls der Schlamm aus dem Vorklärbecken gepumpt. Dieses Schlammgemisch wird mit Hilfe des Rohschlammpumpwerks in die beiden Faulbehälter (insgesamt 2.800 m³ Inhalt) gepumpt.

  Faulbehälter

Die Temperatur in den Faulbehältern wird konstant auf 37° Celsius gehalten. Der Schlamm verbleibt dort  ca. 28 Tage. Während dieser Aufenthaltszeit wird der organische Anteil des Schlamms durch Mikroorganismen teilweise abgebaut (der Schlamm fault aus). Hierbei entsteht Methangas, das im Gasspeicher zwischengespeichert wird.

  Gasspeicher

Der ausgefaulte Schlamm fließt von den Faulbehältern zu den Nacheindickern I und II (jeweils 225 m³ Inhalt). Die Nacheindicker dienen als Vorlage/Speicher für die Schlammentwässerung. Dort wird der Klärschlamm in einem Dekanter (Zentrifuge) auf ca. 25 % Trockenrückstand entwässert und zur Verbrennung in einem Kraftwerk abgefahren.